Cemoro Lawang
Mit dem Zug am 01.11. von yogya über Surabaya nach Probolinggo. Wo ich Jeweils eine Nacht verbracht habe, und am nächsten Morgen den 03.11., mit dem Bus von Probolinggo weiter nach Cemoro Lawang. Auf 2.217m Höhe zum Bromo-Tengger-Semeru Nationalpark, in der Hoffnung diesmal besseres Wetter zu haben als beim letzten Mal. Zur Zeit ist das Wetter noch gut aber das Ende der Trockenen Jahreszeit naht mit den ersten Wolken und ein wenig Regen.
Ein paar Eindrücke aus Probolinggo. Eine vergleichsweise schöne Stadt, nicht so viel Verkehr wie sonst üblich, recht beschaulich und daher ganz angenehm.
Die Personen auf dem Gruppenbild ( unten ), gehören zu einer Familie die ich in meinem Hotel beim Frühstück kennengelernt habe. Erst wollte sich jede der Damen mit mir fotografieren lassen, anschließend hab ich das Gruppenbild gemacht. Die Frauen waren trotz ihrer Verkleidung völlig offen, sogar die Großmutter :-))
Cemoro Lawang und der Bromo
Der Weg von Probolinggo nach Cemoro Lawang ist zwar nicht weit, ca. 50 km aber man braucht Geduld wenn man mit dem öffentlichen Bus fahren will. Der fährt nur ab, wenn er voll ist und das heißt warten und kann dauern. Daher habe ich mich, nachdem ich am Busbahnhof angekommen war, entschieden nach einem „privaten“ Transport zu fragen und tatsächlich, es wurde mir auch einer angeboten. Nach kurzer Verhandlung haben wir uns auf 350000 IDR, das sind ca. 22,0 €, geeinigt. Das Fahrzeug, ein kleiner alter Bus, sah ziemlich fertig aus und war extrem laut aber egal. Nach einer abenteuerlichen Fahrt auf einer schmalen Bergstraße mit zahlreichen Serpentinen sind wir nach ca. 1,5h um 09:30 Uhr angekommen.
Da ich mein Zimmer noch nicht belegen konnte, habe ich mich spontan entschieden durch die Caldera zum Bromo zu gehen. Dummerweise habe ich, wegen der Kühle hier oben, nicht an die Intensität der Sonnenstrahlen gedacht; und so hab ich mir bei meiner Wanderung von ca. 2h heftig das Gesicht und die Unterarme verbrannt 😡.
Foto rechts: die Tenger Caldera mit Bromo und Batok
Mein “privater” Transport nach Cemoro Lawang; wie gesagt, ein ziemlich altes Teil, der war so laut, dass man sich nicht unterhalten konnte. Aber er hat die doch teilweise heftigen Steigungen mit Bravour gemeistert.
Foto oben: „mein Transporter“