Von Laos 🇱🇦 nach Kambodscha 🇰🇭 

Von Don Det / Nakasong nach Kratie ( 213 km ). Um 10:45 Uhr ging es los, mit dem Boot waren wir von Don Det in nur zehn Minuten auf dem Festland in Nakasong. Dort wartete schon ein Elektro-Card auf uns, das unser Gepäck aufnahm und uns ganz bequem zur nur 500 Meter entfernten Busstation brachte. Ich habe mich für den VIP-Bus von Buntham Vireak entschieden, einem kambodschanischen Unternehmen. Der Bus ist groß, bequem, klimatisiert und hat sogar eine Toilette. An jedem Platz gibt es einen Video-Bildschirm und sogar Wi-Fi an Bord. Und Getränke gibt’s natürlich auch!

Im Bus konnte ich dann schon meine eSIM für Cambodia aktivieren und so ganz bequem ins Internet gehen. Die Fahrt soll ungefähr fünf Stunden mit ein paar Pausen dauern. Losgefahren sind wir in Laos um 11:30 Uhr. Bis zur Grenze ist es ja nicht weit.  Um 11:45 Uhr waren wir dann schon an der laotischen Immigration und anschließend an der kambodschanischen. Alles ganz entspannt und unkompliziert.

Foto oben: kambodschanische Grenzstation


Die Prozedur in Laos war schnell erledigt, und schon waren wir in Kambodscha! An der laotischen Grenze gab es allerdings für mich eine kleine Hürde: Der Grenzbeamte wollte mir 5 $ abknöpfen, weil ich bei der Einreise kein Papier ausgefüllt hatte. Ich hatte mich jedoch elektronisch angemeldet und daher kein Formular erhalten.  Zum Glück hatte ich noch den QR-Code von der Einreise, den konnte ich vorzeigen und bekam den Ausreisestempel!  Es ist verständlich, dass die Grenzbeamten versuchen, etwas dazuzuverdienen, aber ich finde es trotzdem nicht ganz fair.

Auf der kambodschanischen Seite war es dann etwas aufwendiger.  Man musste zwei Formulare ausfüllen, obwohl ich auch hier bereits über die App elektronisch angemeldet war.  Aber das hat niemand interessiert,  Dann musste ich 33 $ für das VOA bezahlen.  Mein Pass wurde entgegengenommen, und ich musste kurz warten.  Danach ging es von Schalter zu Schalter, um die Einreisestempel auf das Visum zu bekommen.

Nachdem alle Reisenden diesen Prozess durchlaufen hatten, konnten wir endlich um 13:50 Uhr unsere Reise nach Kratie bzw. Phnom Penh fortsetzen.

Zum Abschluss unserer Einreise wurden nochmal von allen Reisenden die Pässe eingesammelt, damit der Beamte vor der Schranke auf dem Hof, diese kontrollieren konnte und wir danach endlich das Gelände der Immigration verlassen durften.  Ich muss schon sagen, ich hab schon viele Grenzen passiert, aber so lange hab ich noch an keiner Grenze verbracht.  Wir haben exakt 2 Stunden gebraucht, die längste Zeit davon bei der kambodschanischen Immigration. 

Die mitfahrende „Stewardess“ teilte mit, dass auf dem Weg nach Kratie noch weitere Passkontrollen erfolgen werden.  Offensichtlich geschieht das aufgrund des Konflikts zwischen Thailand und Kambodscha.  

Das Ticket für den Bus hat 25 $ gekostet! Dafür gab es sogar was zu essen!  Das wurde wohl bereits an der Grenze geordert und jetzt nach circa 1 h Fahrzeit in einem Ort, an dem das Busunternehmen eine Station unterhält, zum Verteilen an die Fahrgäste abgeholt.  So konnten wir uns stärken und die Fahrt weiter genießen.

Um 17:15 Uhr waren wir endlich in Kratie. Dort musste ich mir noch ein TukTuk organisieren und war dann so gegen 18:00 Uhr im Hotel.  Für die knapp 213 km war das ein echt langer Tag, aber die meiste Zeit haben wir für ein paar Stempel leider an der Grenze verloren. 

Flussdelfine im Mekong

Heute Morgen, am 8. Januar, bin ich schon um 5:00 Uhr aufgestanden, um die Flussdelfine im Mekong zu beobachten.  Diese Süßwasser-Delfine sind echt faszinierend und unterscheiden sich deutlich von ihren Verwandten im Meer – sie haben eine runde Stirn und keinen langen Schnabel. Leider ist ihre Population stark bedroht und sehr klein, es gibt nur noch wenige Dutzend Tiere.

Gestern Abend habe ich die Tour in meinem Guesthouse gebucht.  Man hatte mir empfohlen, die Delfine am frühen Morgen zu beobachten, also hieß es früh raus aus den Federn. Um 6:00 Uhr hat mich ein Tuk-Tuk abgeholt und mich zu einer Anlegestelle am Mekong gebracht, die etwa 20 km entfernt lag.

Foto oben: Auf dem Mekong



Dort angekommen, hatte ich ein Boot ganz für mich alleine – super angenehm, denn ich mag es bei solchen Ausflügen lieber ruhig und entspannt. Der Mekong ist in Kratie, aber besonders in dieser Gegend, ziemlich breit und teilweise verzweigt. Nach dem Einstieg ging es dann direkt los. Das Boot hatte neben dem Dieselmotor, der aber relativ leise war, noch einen zweiten Motor, der elektrisch über ein Solarmodul betrieben wird.  So konnten wir die Tiere beim Beobachten und Ausfahren mit dem Boot nicht unnötig stören oder nervös machen.

Bald haben wir ein paar Delfine sehen können! Der Bootsführer hat mich immer wieder auf neue Stellen aufmerksam gemacht. Wenn man sie nicht sah, konnte man sie hören – ein lautes Ausatmen der Luft mit einem Geräusch wie „Pfouch“, danach sind sie wieder abgetaucht. Es waren zwar nur kurze Momente, aber trotzdem war es total beeindruckend, diese großen Tiere in ihrer natürlichen Umgebung zu beobachten.

Neben meinem Boot war nur noch ein weiteres unterwegs, ansonsten war niemand zu sehen. Es war so schön ruhig und friedlich, dass ich diese Begegnungen, auch wenn sie nur kurz waren, richtig genießen konnte. Nach einer halben Stunde sind wir wieder zur Anlegestelle zurückgefahren. Es war wirklich großartig! Um 8:00 Uhr war ich zurück im Hotel und konnte mein Frühstück genießen.

Was für ein schöner Start in den Tag! Nachdem ich die Fotos heute Vormittag ausgewertet habe, muss ich sagen, dass mir dank meiner guten Kamera mit highspeed Verschluss und großer Brennweite ein paar halbwegs gute Aufnahmen gelungen sind.

Roka Kandal

Foto oben: Motorbike im Dorf



ist ein kleines Dorf in der Nähe von Kratie, wo ich für zwei Tage in einem kleinen, wunderschönen und sehr gepflegten Guesthouse wohne. Das Dary’s Village Guesthouse liegt etwa 2,5 km von Kratie entfernt und wird von der engagierten Kambodschanerin Dary geführt.  Sauberkeit wird hier großgeschrieben.  Man kann zwar zu Fuß in den Ort laufen, aber ich genieße die Ruhe und den Charme des Dorfes so sehr, dass ich gar nicht dorthin möchte. Kratie ist zwar eine nette Stadt, aber hier im Dorf gibt es einfach viel mehr zu entdecken. Es verläuft parallel zum Mekong und hat keine asphaltierte „Hauptstraße“.  Die Häuser sind, teilweise mit abenteuerlichen Konstruktionen in die Uferböschung gebaut. 

Auch wenn die Menschen hier überwiegend arm sind, so sind sie trotzdem freundlich und sehr zugewandt, aber nicht aufdringlich.



Fotos:  Eindrücke vom heutigen Morgen ( 08.01. ) aus dem Dorf 

Kampong Cham

Foto oben:  Blick aus meinem Hotelzimmer in der 9. Etage 



ist eine wirklich schöne und sehenswerte Provinzstadt, etwa 130 Kilometer südlich von Kratie sie liegt ebenfalls am Mekong. Mit rund 62.000 Einwohnern hat sie eine ruhige Atmosphäre mit wenig Verkehr, die einen Aufenthalt angenehm macht. Überhaupt machen auf mich die kambodschanischen Städte, die ich bisher besucht habe einen deutlich schöneren und strukturierten Eindruck als z. B. die Städte in Thailand.

Die Stadt wurde bisher noch nicht von vielen Touristen entdeckt, obwohl es hier einiges zu sehen und zu entdecken gibt.  Ich bin bereits zum zweiten Mal hier und freue mich darauf, neben der mir bekannten Bambusbrücke die über einen Seitenarm des Mekong führt, auch noch andere Sehenswürdigkeiten zu erkunden. Daher habe ich mich für einen zweitägigen Aufenthalt entschieden und werde danach am 11. nach Phnom Penh weiterreisen. Mein Hotel ist das höchste Gebäude der Stadt und beeindruckt mit einem imposanten Eingangsbereich. Mein Zimmer in der 9. Etage bietet einen grandiosen Blick über den Mekong und ist zudem großzügig und komfortabel eingerichtet. Mit Frühstück kostet die Nacht nur 39 Dollar – ein wirklich hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis!



Fotos:  - Eindrücke aus Kampong Cham

             - Bamboo Bridge

Mit dem TukTuk durch die Provinz

Foto oben: mit dem TukTuk unterwegs



ein echtes Abenteuer! Seit einiger Zeit nutze ich ChatGPT und kann es wirklich jedem empfehlen, besonders, wenn man die richtigen Fragen stellt.  Auf der Suche nach interessanten Aktivitäten in der Region Kampong Cham hat mir ChatGPT einige gute Vorschläge gemacht. Drei davon habe ich mir ausgesucht, da ich einige bereits letztes Jahr besucht hatte.

Am 11. habe ich mir dann einen TukTuk gechartert und meinem Fahrer mein Tagesprogramm erklärt. 

  • Zuerst ging es zum Wat Hanchay, einem beeindruckenden Tempel, der auf einem Hügel über dem Mekong liegt, etwa 15 Kilometer entfernt.  
  • Weiter ging es zum Phnom Srey (Frauenhügel) und zum Phnom Pros (Männerhügel). 
  • Zu guter Letzt besuchten wir noch den Wat Nokor, eine faszinierende Mischung aus alter Khmer-Architektur aus dem 11. Jahrhundert und einer modernen Pagode, nur 4 Kilometer entfernt. 

Der gesamte Ausflug hat sich wirklich gelohnt! Die Orte waren absolut sehenswert und ich war überraschenderweise der einzige Besucher. Unterwegs fuhren wir an Cashew-Nuss- und Pfefferplantagen vorbei.  Ich hatte vorher noch nie einen Cashew-Nuss-Baum gesehen!  Zudem kamen wir an zahlreichen kleinen Dörfern und Reisfeldern vorbei. Es war ein wirklich schöner Tag, der durch die milden Temperaturen und dem warmen Fahrtwind im offenen TukTuk noch angenehmer wurde.

Am Nachmittag machte ich mich dann zu Fuß auf den Weg zur Bamboo Bridge, die nur etwa 2 km von meinem Hotel entfernt liegt. 


Fotos  - Wat Hanchay

- Phnom Srey und Phnom Pros

- Wat Nokor

Das Asiatische Verkehrsparadoxon

In Deutschland ist der Erwerb eines Führerscheins ein langwieriger Prozess, der eine umfassende Ausbildung und eine Prüfung gegen eine erhebliche Gebühr erfordert. Im Gegensatz dazu ist es in vielen asiatischen Ländern, wie mir berichtet wurde, üblich, einen Führerschein nach nur wenigen Tagen Ausbildung zu erhalten, oft gegen eine Einmalzahlung unter dem Tisch an einen Beamten.

Trotz dieser Unterschiede sind die Verkehrsverhältnisse in Europa, insbesondere in Deutschland, und Asien für mich irritierend. In Deutschland sind unsere Straßen übersät mit Schildern, die gut ausgebildeten Fahrern ständig erklären müssen, was erlaubt und was verboten ist. Der Straßenverkehr ist in der Regel aggressiv und rechthaberisch. Was sind die Ursachen für diese Verwirrung und Aggressivität unter den Fahrzeugführern?

Foto oben: Verkehr in Phnom Penh



In Asien hingegen sind Schilder selten, der Verkehr fließt ruhig und wenig aggressiv vor sich hin, und alles scheint auch ohne besondere Anweisungen zu funktionieren, obwohl die Ausbildung zum Erwerb eines Führerscheins auf den beiden Kontinenten, wie oben erwähnt, deutlich unterschiedlich ist. 

Das Verhalten der Verkehrsteilnehmer z. B. in Indonesien, insbesondere auf Bali, ist faszinierend zu beobachten. Trotz der immensen Anzahl an Fahrzeugen, die dort unterwegs sind, fließt der Verkehr, wenn auch langsam, sehr rücksichtsvoll. Wenn jemand rechts oder links auf der Hauptstraße abbiegen möchte, tastet er sich langsam vor, bis sich eine Lücke öffnet.  Es wird weder gehupt noch aggressiv gefahren – alles funktioniert reibungslos.  An größeren Kreuzungen gibt es Ampeln, aber da ist das Verhalten ähnlich.

Als Fußgänger ist es daher kein Problem, die Straße selbst bei dichtem Verkehr zu überqueren. Man muss sich nur trauen und gehen, und die anderen Verkehrsteilnehmer reagieren nicht aggressiv. Sie fahren entweder um einen herum oder halten sogar an. Selbst die folgenden Fahrzeuge reagieren entsprechend. Das Gleiche ist auch in viele Metropolen zu beobachten wo der Verkehr ähnlich „dicht“ ist wie bei uns, wie zum Beispiel in Ho Chi Minh City oder Phnom Penh.

Phnom Penh

Foto oben:  Blick aus der Rooftop Bar meines Hotels



ist eine Stadt mit eigenem Charme und Struktur, die im Vergleich zu Bangkok eine angenehme Atmosphäre bietet.  Die Aufenthaltsqualität ist insgesamt gut, auch wenn der Verkehr etwas gewöhnungsbedürftig sein kann – ein Problem, das viele asiatische Städte teilen. Ein gut funktionierender öffentlicher Nahverkehr wäre hier sicherlich eine Bereicherung. Es gibt zwar Busse, aber die meisten Menschen bevorzugen mittlerweile Motorräder, die hier nicht nur ein Verkehrsmittel, sondern auch ein unverzichtbare Bestandteil des Alltags sind.  Mit Motorrädern werden weite Strecken zurückgelegt und allerlei Dinge transportiert, die man sich manchmal gar nicht vorstellen kann. Das Kurioseste, was ich bisher gesehen habe, war ein Sarg auf einem Moped hinten quer – ob jemand drin lag, konnte ich nicht erkennen. :-))

Nach zwei Tagen in Phnom Penh geht es heute am 13.01. weiter in  Richtung Süden, nach Kampot. Leider mit dem Minivan, da der Zug bereits ausgebucht war, aber für die etwa 150 km (3 Stunden) ist das erträglich. Ich bleibe bis zum 15. Januar in Kampot.




Fotos unten:  - Eindrücke aus Phnom Penh

Kampot,

eine ruhige und sehenswerte Kleinstadt im Süden Kambodschas am Preaek-Tuek-Chhu-Fluss, mit rund 45.000 Einwohner.  Hier herrscht ein entspanntes und gelassenes Lebensgefühl, fernab der Hektik größerer Städte. Die Altstadt am Fluss, geprägt von zahlreichen Gebäuden aus der französischen Kolonialzeit, bietet eine charmante und ruhige Atmosphäre mit zahlreichen kleinen Cafés, Restaurants, Bars und Geschäften.  Viele Reisende schätzen Kampot als wohltuenden Gegenpol zu den lebhafteren Orten wie Phnom Penh oder Sihanoukville.

Foto oben:  Kleiner Jackfruit-Verkäufer, ganz im Smartphone versunken




Kampot ist außerdem bekannt für seine landwirtschaftlichen Produkte, insbesondere den berühmten Kampot-Pfeffer.

Ein auffälliges Merkmal der Stadt ist die hohe Anzahl älterer weißer Männer, die hier scheinbar ihren Lebensabend verbringen.  Man könnte sich fragen, ob es hier einen Jungbrunnen oder eine spezielle Altenbetreuung für diese Gruppe gibt.  Offensichtlich schätzen viele die Ruhe und Gemütlichkeit Kampots, um sich hier niederzulassen.

Ich werde bis zum 15. Januar in Kampot bleiben und dann mit dem Zug nach Süden, ans Meer nach Sihanoukville reisen, um dort zwei Tage zu entspannen. Ursprünglich wollte ich die beiden Inseln vor der Küste von Sihanoukville besuchen, aber die Bewertungen und die von mir recherchierten Hotels haben mich davon abgehalten. Daher bleibe ich auf dem Festland.

Besuch einer Pfefferplantage in Kampot

Sihanoukville

Ich bin seit zwei Tagen ( 15.-17.01. ) am Strand von Sihanoukville, genauer gesagt am Otres Beach II, der nahtlos in den Otres Beach I übergeht und schließlich am Ochheuteal Beach sowie dem Serendipity Beach im Stadtzentrum endet.  Dieser Strand zeichnet sich durch einen breiten, feinen Sandstreifen und zahlreiche schattige Bereiche aus, die durch die zahlreicher Bäume entstehen. Die Gesamtlänge des Strandes beträgt circa 10 Kilometer. Das flache, sanft abfallende Meer eignet sich hervorragend zum Schwimmen und Baden.  Verglichen mit den Stränden auf Bali, beispielsweise in Kuta, Legian und Seminyak, hat dieser Strand durchaus ein ähnliches Potenzial!

Jedes Land würde sich glücklich schätzen, einen derart schönen Strand zu besitzen.  Aber leider wurde aus meiner Sicht bei der Entwicklung dieses Strandes ein völlig falsches Konzept verfolgt.  Die Ausrichtung auf Massentourismus aus China hat zur Folge, dass sich im Hintergrund, entlang der neu errichteten Straße, zahlreiche große Hotels, unvollendete Gebäude und Hochhausruinen befinden, die dem Strand einen unangenehmen Charakter verleihen.

Foto oben: Mein Hotel 



Mein erster Besuch in Sihanoukville erfolgte im Jahr 2014. Zu dieser Zeit war der Bereich weitgehend unbebaut und auch der Strand nahe der Stadt präsentierte sich noch als idyllisches Fleckchen.  Hochhäuser waren Fehlanzeige, die Natur dominierte und kleine, versteckte Hotels und Restaurants prägten das Bild. Es war eine wahrhaft idyllische Atmosphäre.

Wie man feststellen kann, hat die kambodschanische Regierung diesen gesamten Bereich chinesischen Investoren „geopfert“. Der Anteil chinesischer Investoren am Geschäft beträgt zwischen 60 und 90 Prozent.  Es ist jedoch nicht ersichtlich, dass sich hier eine signifikante Anzahl chinesischer Touristen aufhält.  Es herrscht ein hoher Leerstand, wodurch sich viele Gebäude in einem desolaten Zustand befinden.  Darüber hinaus wird der Strand in Abschnitten von einheimischen Touristen mit Plastik und anderen Abfällen verschmutzt.

Folglich nimmt der Strand in Reiseführern und Katalogen, sofern er überhaupt erwähnt wird, keinen besonderen Stellenwert ein.  Obwohl jetzt, von Dezember bis März, Hauptreisezeit ist, gibt es nur wenige Touristen. Darunter einige Chinesen, einige Russen, eine geringe Anzahl von Indern und so gut wie keine Europäer.  Natürlich gibt es auch zahlreiche Einheimische, die am Strand picknicken und ihren Müll hinterlassen.  Zudem gibt es viele Verkäufer, die Früchte, Eis und gegrillte Fischprodukte den wenigen Touristen anbieten.  Es ist bedauerlich, dass dieser Ort, insbesondere der Strand, der ein so großes Potenzial besitzt, vor sich hin rottet!!

Ich bin mir nicht sicher, was mich eigentlich an diesen Ort gezogen hat. Ursprünglich beabsichtigte ich, hier zwei entspannte Tage am Strand zu verbringen und im Meer zu baden.  Das Wetter ist jedoch ungünstig, mit bewölktem Himmel und gelegentlichen Regenfällen. Dafür ist das Hotel, in dem ich wohne, wirklich schön, die Umgebung leider nicht! :-((

Zurück nach Phnom Penh

Heute, am 17.01. , gehts um 14:00 Uhr mit dem Zug zurück nach Phnom Penh; Ankunft voraussichtlich um 20:00 Uhr 




Foto rechts:  ein Zeuge Jehovas am Bahnhof Sihanoukville „fischt“ nach Seelen 

Phnom Penh Puzzle

Foto oben: Phom Penh, Blick auf den Könongspalast


Fotos unten:

Die letzten Eindrücke vom 18. Januar aus der Altstadt, im Bereich des Mekong.