Bali Insel der Götter und Dämonen


Foto oben: Gemälde in der Präsidentensuite im Hotel Grand Kumala




Zeremonie am Strand

Zur Zeit fällt es mir schwer,

etwas Neues auf Bali zu entdecken! Deswegen gibt es auch wenig bis gar nichts zu berichten. Ich hab in den letzten Jahren so häufig Fotos und kleine Berichte zu Bali eingestellt, dass ich im Augenblick auf weitere verzichte. Ich muss auch ehrlich gestehen, ich hab zur Zeit wenig Lust zu fotografieren oder eine kleine Geschichte aufzuschreiben.

Vielleicht fällt mir etwas Neues ein, wenn wir nächste Woche ( am Montag  den 11. ) einen kleinen Ausflug unternehmen. 

Ein Ausflug in die Natur

Um die zersiedelten Bereiche von Seminyak, Denpasar und  anderen Ortschaften hinter sich zu lassen, benötigt man ( fü.r 70 km ), 3 h. Danach kommen Teile des ursprünglichen Bali, mit Reisfeldern, viel Grün und Natur wieder zum Vorschein.

Leider war es an unserem Ziel nach Ankunft sehr bedeckt und es begann auch leicht zu regnen, Ursprünglich war unser Plan auch noch zum Lake Beratan zu fahren. Um uns dort den Tempel im See anzuschauen. Aber nachdem wir unsere erste Station hinter uns hatten, fing es an zu schütten und hörte erst wieder auf, als wir die Bergregion verlassen hatten. 

Ausflug nach Tanah Lot

Foto oben: auf dem Weg nach Tanah Lot



Tanah Lot    Tempel im Meer.

Ein Tempel in spektakulärer Lage auf einem Felsen im Meer.

Nicht weit von Seminyak entfernt, ca. 20 km, doch aufgrund des immensen Verkehrs, insbesondere der vielen Motorräder bzw. Motorroller und der schmalen Straßen, braucht man für diese Strecke mit einem Auto ziemlich genau 1 Stunde.

Der Tempel liegt auf einer kleinen Insel, einem schönen Ort vor der Küste, auf einem Felsen im Meer. Die Umgebung an Land besteht aus einen kleinen Park und weiteren Tempeln in interessanter Lage. 

Zum Zeitpunkt unseres Besuches fand gerade eine größere Zeremonie statt, so dass man das Ufer vor dem Tempel nicht betreten durfte. Der Tempel selbst ist nur für Priester zugänglich.

Außerdem warteten einige Surfer in den kleinen Buchten vor den Tempeln auf die perfekte Welle.

Bali Subway

Um das Verkehrschaos auf Bali zu lindern, hat sich die indonesische Regierung überlegt, auf Bali eine U-Bahn zu bauen. In der Hoffnung, dass dadurch möglichst viele ihr Motorrad oder ihr Auto stehen lassen. 

Die Vorplanung scheint soweit abgeschlossen. Ein Spatenstich ist bereits im September erfolgt. die Fertigstellung ist für 2031 geplant. Insgesamt sind für das Projekt ca. 20 Mrd. $ vorgesehen. Der erste Bauabschnitt soll vom Flughafen über Kuta, Seminyak bis ins 10 km entfernte Cangu führen. Es sind vier Linien geplant, die einige Hauptorte, u. a. mit dem Flughafen,  Sanur, Seminyak, Ubud u. Jimbaran verbinden sollen. 

Sicherlich ein interessantes Projekt, mit vielen baulichen Herausforderungen! 

Aber aus meiner Sicht, ein Projekt, das nicht wirtschaftlich betrieben werden kann und die erhofften Effekte in Bezug auf die Entzerrung des Verkehrs wahrscheinlich nicht leisten wird. 

Der Asiate und insbesondere der Balinese braucht sein Motorroller / Motorrad, um sich selbst, die Familie oder Dinge zu transportieren. Dies ist mit Abstand die effektivste und preiswerteste Methode, um von A nach B zu gelangen. Die U-Bahn kann wahrscheinlich preislich nicht mit der Nutzung des Motorbikes konkurrieren, es sei denn, die Regierung überlegt sich das Benzin oder die Steuern für diese Fahrzeuge zu erhöhen. 

Die Touristen auf Bali werden sicherlich das neue Verkehrsmittel nutzen, fragt sich nur, in welchem Maße. Und ob es letztendlich damit wirtschaftlich betrieben werden kann. 

Man hat ähnliches in Vietnam ( Hanoi bzw. in Saigon ) versucht. Dort gibt es bereits eine U-Bahn, und es bleibt abzuwarten, ob diese das Verkehrschaos in absehbarer Zeit in den Städten von Vietnam lindern kann.

Balinesische Vornamen 

Auf Bali leben überwiegend  Menschen hinduistischen Glaubens ( ca. 87 % ). Die Wurzeln des Glaubens liegen im Animismus mit Glauben an die beseelte Natur. Hinduismus und Buddhismus haben den Glauben ergänzt und zu einer ganz eigenen Formen des Hinduismus auf Bali geführt.

Wie im indischen Hinduismus gibt es auch auf Bali ein Kastensystem; ca. 85 % der balinesischen Hindus gehören einer der unteren Kaste an.

In diesen Kasten ist es üblich, die Kinder in der Reihenfolge der Geburt, unabhängig vom Geschlecht, vom Ersten bis zum Vierten Kind mit einem vorgegebenen Namen zu versehen. 

Das erste Kind heißt häufig Wayan, was so viel wie der Erste, oder der Alte bedeutet. Manchmal auch Putu ( Enkel ) oder Gede. Das zweite Kind wird oft Made, was in der Mitte bedeutet, genannt. oder auch Kadek was der Zweite heißt.

Das dritte Kind heißt Nyoman, der Jüngste oder Komang ( Baby ). Das vierte Kind wird Ketut genannt, was Gefolgter bedeutet. Beim fünften Kind beginnen die Namen wieder von vorne mit Wayan, usw. Es gibt zwar auch Variationen, aber im Grunde genommen entspricht das der traditionellen Balinesischen Namensgebung die häufig zur Unterscheidung mit zusätzlichen zweiten Vornamen ergänzt wird.

Pura  Tirtha Empul

Tagesausflug zu den heiligen Wasser von Tirtha Empul um Seele und Körper von bösen Einflüssen zu reinigen. Im balinesischen Hinduismus muss das Gute stets das Böse besiegen, um damit persönliches Wohlergehen zu erlangen. Zu diesem Zweck werden in diesem Tempel rituelle Waschungen vorgenommen.

Pura Tirtha Empul gehört zu den bedeutendsten heiligen Tempel auf Bali.!

Goa Gajah

Und zum Goa Gajah Tempel; ein Tempel aus dem elften Jahrhundert.

Sampai jumpa lain waktu Bali

Morgen, am 23. November fliegen wir zurück nach Bangkok. Dort verbringen Elisabeth und Silvia zwei Nächte bis zum 25. Danach geht es für die beiden zurück nach Deutschland.

Ich bleibe noch bis zum 27. November in Bangkok, um mir zu überlegen, ob und wie es weitergeht.