Bali G20

Die Mächtigen der Welt zu Gast auf Bali und ich bin auch da :-))

Aber im Ernst; der Tristes nach Corona ist Aufbruchstimmung, Geschäftigkeit, Sauberkeit und  …  gewichen. Gar nicht zu vergleichen mit dem, was ich im Mai und Juni gesehen habe. Bis auf wenige Ausnahmen sind alle Geschäfte geöffnet. Die Bürgersteige repariert. Ich konnte noch nie so sicher und zusammenhängend die Bürgersteige nutzen wie dieses Mal. Alles ist viel sauberer und hergerichtet., G20 sei Dank!  

Man hat scheinbar viel Aufwand und Geld investiert um sich herauszuputzen. Ich hoffe, das dies auch nach Abschluss des G20 so bleibt, denn damit wären dann die bitteren Corona-Jahre relativ schnell vergessen. 



Übrigens: 

Sogar das Grand Kumala hat wieder auf, dort wohne ich bis Ende November für 24,0 € / Nacht inkl. Frühstück :-))

Die Zwangspause wegen Corona wurde genutzt um die Anlage und die Zimmer zu renovieren.

Nach wie vor eine schöne Anlage im Balinesischen Stil 

Aus dem Garten vor meinem Zimmer 

Links oben mein Zimmer mit Terrasse 

Das Grand Kumala; der Eingangsbereich 

Bali

auf Bali bleibe ich voraussichtlich bis zum 06.12. und werde daher außer chillen noch das Ein oder Andere unternehmen und so wie es sich ergibt darüber berichten.






Foto rechts: ein typischer Shrine mit vielen Opfergaben

Übrigens:

Wenn man die Bilder ( unten ) anklickt, vergrößern sich diese

Surfers delight

Regenzeit

Von November bis März herrscht  auf Bali und einigen anderen Inseln, die  durch den Nordwest Monsun in dieser zeit mit Regen versorgt werden, Regenzeit. Dadurch kommt es insbesondere in den Nacht- und frühen Abendstunden zu heftigen Regenfällen, die in der Regel 1/2-1 Stunde dauern. Auch tagsüber kann es regnen. Das führt zu einer hohen Luftfeuchtigkeit und die Temperaturen steigen gefühlt um +10° an. Nichtsdestotrotz lässt es sich aushalten. Man sollte einen Schirm dabei haben oder aber sich entsprechend unterstellen bzw. abwarten bis der Gus vorbei ist.

Durch den Regen, der sich nicht wirklich ankündigt, ist es auch schwierig, den ein oder anderen Ausflug zu planen. So warte ich seit mehreren Tagen auf besseres Wetter um einen neuen Versuch zu den GitGit Wasserfällen zu starten. Die liegen im Norden auf ca. 600 m Höhe in den Bergen hinter dem Bratan Lake der auf ca. 1300 m Höhe liegt und von hier, weiß man natürlich nicht so genau wie sich das Wetter dort entwickelt. 

Denn, Wolken sind in der Regenzeit immer vorhanden und an den Bergen regnen sich diese in der Regel ab. 

Am kommenden Donnerstag, den 1.12. ist möglicherweise ein geeigneter Tag. Laut Wetterbericht sollen ab da, auch in den Bergen, ein paar schöne Tag ohne Regen folgen. 

Gestern Abend und heute Morgen regnete es die ganze Zeit aber der Vorteil ist, es ist nicht kalt. Es kühlt zwar ein wenig ab aber man kann nach wie vor in kurzem Hemd, kurzer Hose und Flip Flops spazieren gehen. Die Flipflops ermöglichen es, dass man die durch den Regen zum Teil überschwemmten Straßen, das Wasser kann in der überlasteten Kanalisation nicht schnell genug abfließen, überqueren kann. 

Die Regenzeit hat auch den Vorteil, dass alles grünt und blüht; dies ist für die Natur die produktivste Zeit.




Bilder unten: Regen von meinem Balkon und am Strand in Seminyak

Snapshots:     will be continued from time to time                05.12.!

Figur im Hotelpark 

Gesehen am Strand von Seminyak;  eine besondere Location 


Errichtet , teilweise, aus Strandgut

Kleiner Shrine hinter Bauzaun in einem Baum. Hier hat man extra eine Lücke in den Bauzaun geschnitten


Tempel auf der Jalan Legian 

Einweihung eines neuen Tempels auf der Jalan Seminyak 

Ganesha

Ein Shrine zu ehren von Ganesha

Am Strassenrand

Es weihnachtet sehr; wenn es hilft, ist jedes Mittel recht

Der kleinste Book Shop auf Bali; den kenne ich schon seit 2001

Ausblick vom Balkon

Kleine Figur im Garten,  eigentlich ist der „Garten“ ein großer Park

Da fehlt nur vom Balkon die  …          ( besser nicht ) 

Mein morgendlicher Cappuccino in der Zansibar; immer wieder lecker

Kleine Ganesha-Figur aus dem Park 

Ein besonderer Baum

Oh Tannenbaum …

Wasserfälle   

Unten: Beispiele für die „beseelte“ Natur.

Es ist ein langer Weg um zu den GitGit Wasserfällen zu gelangen. Lang nicht wirklich in Kilometer, sondern lang von der Zeit her. Man benötigt für die knapp 74 km, wegen des starken Verkehrs und der schmalen Straßen, ca. 2 1/2  bis 3 h! Aber der Weg lohnt sich! Wenn man erst mal die zersiedelten Bereiche, und die werden immer größer, hinter sich gelassen hat, beginnt das wirkliche Bali, so, wie es früher einmal war!

Die Balinesen haben schon immer mit und von der Natur gelebt bevor diese durch die so genannte Zivilisation, was immer das auch ist, nach und nach verdrängt wurde. 

Nichts desto trotz haben sie sich ihren Glauben, an die beseelte Natur bewahrt!  Bevor der Hinduismus bzw. der Islam nach Bali / Indonesien kam war hier der Animismus stark verbreitet. Infolge dessen findet auch heute immer wieder eine Vermischung zwischen der Religion und dem ursprünglichen Glauben statt. 

Alles in der Natur ist heilig! Berge, Vulkane, Flüsse, (besonders große) Bäume und vieles mehr!

Daher findet man vor solchen „Naturdenkmalen“ etc. immer einen Shrine oder gar einen Tempel, so auch vor diesen Wasserfällen.

Die Wasserfälle liegen mitten im Wald in einem Tal, und die Geräusche der Natur sind überwältigend! Neben dem Geräusch des Wassers sind irgendwelche Insekten (Zikaden) zu höhren sie und Andere verursachen Geräusche, die infernalisch sind. Irgendein Insekt ist sogar dabei, das wie eine Kreissäge klingt, nur doppelt so laut! 

Es ist absolut faszinierend! Zumal ich das Glück hatte, die Wasserfälle allein ohne andere Touristen besuchen zu können. 

Hierhin verirren sich nur wenige und es ist zur Zeit keine Hochsaison.

Kumala Pantai

Für die letzten sechs Tage meines Aufenthalts auf Bali bin ich am 01.12. ins Kumala Pantai gezogen. Die hatten gerade mal wieder ein attraktives Angebot.

Die Anlage ist deutlich schöner als das Grand Kumala. Es gibt einen wunderschönen großer Park mit riesengroßen Bäumen und direkten Zugang zum Meer. 

Außerdem 2 sehr große Pools und es gibt ein hervorragendes Frühstück. Ich hab mir dieses Hotel noch mal gegönnt!  Ich zahle pro Nacht circa 46,5 € einschließlich Frühstück. 

Das ist für unsere Verhältnisse nicht wirklich viel aber in indonesischen Geld sind es 753.000 IDR fast der Verdienst einer Woche!

Ich hab ein großes Zimmer (circa 25 m²) mit eigenem Badezimmer und Balkon und Blick auf den Pool.  Das Zimmer beinhaltet neben weiteren Sitzmöbeln außerdem noch einen 1,50 m großen Flachbildschirm mit zig Programmen die mich aber überhaupt nicht interessieren; ist halt der übliche Scheiß und das auch noch in ausländisch!

Australier

In diesem Hotel sind fast nur Australier, ich weiß nicht warum aber offensichtlich ist es bei denen sehr beliebt.

Wenn man auf dem Weg zum Frühstück oder aber aus der Anlage heraus einen männlichen Australier trifft, dann wird man immer mit einem völlig unverständlichen Laut begrüßt. Sowas wie „hiwah“ oder so ähnlich. Auf jeden Fall ist das, bei anderen Personen, immer wieder anders und immer wieder gleich unverständlich.

Ich hab mal ein australisches Pärchen, mit denen ich ins Gespräch gekommen bin, darauf angesprochen und gefragt, was ich von diesen Äußerungen halten soll, ob die freundlich sind. Die haben mir darauf hin geantwortet, so lang die Person lächelt, ist es freundlich!  Das hat mich dann beruhigt, aber nichtsdestotrotz ist es schon sehr gewöhnungbedürftig. So, als wenn man Jemand trifft, der lange Zeit im Busch oder als Eremit gelebt und das sprechen verlernt hat und jetzt irgendwelche unverständlichen Laute ausstößt wie „ähya!“ 

Es ist auf jeden Fall lustig :- ))

Am 6. Dezember zurück nach Thailand (BKK)