Über den Mekong von Vietnam 🇻🇳 nach Kambodscha 🇰🇭

Am 10. Februar um 7:30 Uhr mit dem „Speed Boot“ von Chau Doc über den Mekong in ca. 6h nach Phnom Penh.

Von Chau Doc geht es über einen Seitenarm des Mekong in Richtung Kambodscha. Da dieser nicht so breit ist, gibt es hier viel zu sehen. Erst wenn man von dort, nach ca. 1h in den Mekong gelangt, wird es ziemlich langweilig. Der Mekong ist sehr viel breiter und die Uferbereiche sind flach und wenig besiedelt. Es gibt nicht wirklich viel zu sehen. Erst kurz vor Phnom Penh wird es wieder interessanter. Aber wie bereits erwähnt, ist es allemal angenehmer, als mit dem Bus über die relativ schmalen und viel befahrenen Straßen zu fahren! 

Die Aus- und Einreiseformalitäten erfolgten über Grenzposten direkt auf bzw. am Mekong. Wobei der kambodschanische Posten, wegen seiner schönen Gestaltung besonders in Erinnerung bleibt..

Pünktlich um 13:00 Uhr haben wir Phnom Penh erreicht. Da ich bereits öfters in Phnom Penh war, bleibe ich diesmal nur zwei Tage dort. Außerdem habe ich mich heute entschieden den gesamten Weg zurück nach Thailand über Land zu machen. Somit werde ich am zwölften mit dem Bus, in ca. 5h, nach Siem Reap weiterfahren.

Wie Phnom Penh zu seinem Namen kam

Der Legende nach, hat eine Frau im späten 14. Jahrhundert mit Namens Penh, die in der Region Krong Chaktomuk lebte, beim Sammeln von Brennholz, am Fluss einen „Baum“ entdeckt in dem sich 4 Statuen von Buddha und eine Vishnu-Statue befunden haben sollen!  

Die Hauptstadt des Khmer-Reiches befand sich damals noch in Angkor.

Der Fund der Frau wurde als göttliches Zeichen angesehen; sie errichtete einen Hügel ( Phnom ) auf den sie einen kleinen Schrein für die Figuren bauen ließ. Die gefundenen Statuen und die Errichtung des Schreins waren so bedeutend, dass man die Hauptstadt, nach dem Fall von Angkor, dorthin verlegte und den Ort nach dem Namen der Frau, ergänzt um das Wort Hügel, benannte; somit Phnom Penh.

Phnom Penh blieb Hauptstadt bis Ende des 15. Jahrhunderts. Danach erlangte Phnom Penh seinen Status als Hauptstadt erst m Jahr 1865 mit der französischen Kolonialzeit wieder.



Unten:

Szenen aus dem Viertel meines Hotels und rund um den Wat Phnom

Siem Reap / Angkor

Bin heute den 12.02. gegen 16:00 Uhr nach einer fast 7 h Busfahrt von Phnom Penh  wieder mal in Siem Reap angekommen. ich habe mich spontan entschieden, drei Nächte zu bleiben, um am 15.02. mit dem Bus in ca. 3h zur Grenze nach Poipet zu fahren, und von dort nach dem Grenzübergang nach Thailand, den Zug 3. Klasse um 13:55 Uhr von Aranyaprathet nach Bangkok zu nehmen. Das ist für mich viel entspannter, als mit dem Minivan oder Bus dorthin zu reisen. In Bkk werde ich voraussichtlich am Abend des 15. so gegen 19:00 Uhr im alten Bahnhof. Hualamphong ankommen.

Aber bis dahin werde ich mir noch zwei Tempel ( Banteay Srei / Banteay Samre ) ca. 30 km außerhalb von Angkor anschauen.

Das Dollar Problem, 

in ganz Süd Ost Asien werden Dollar gern genommen! Voraussetzung ist jedoch, dass die Scheine jungfräulich und flammneu sind! Sobald der Geldschein kleine Makel hat, wird die Annahme verweigert! Das ist absolut Crazy. Denn die Landeswährung, wo auch immer man sich gerade befindet, kann aussehen, wie sie will. Ich hab schon ziemlich üble Scheine in der Hand gehabt, die werden jedoch immer genommen!  Insofern kann ich dieses Problem der Annahmeverweigerung und das nicht zu Stande kommende Geschäft überhaupt nicht verstehen und schon gar nicht akzeptieren!  Man muss noch hinzufügen, dass der Dollar in Kambodscha wie eine Ersatzwährung funktioniert, zumindest für Barangs ( Ausländer ). Alle Preise sind nämlich in Dollar ausgezeichnet. 

Ich vermute mal, die kleinen Leute werden bei der Bank, wenn sie dort das Geld tauschen wollen, schlichtweg verarscht, weil man da die Scheine, mit Gebrauchsspuren, nicht akzeptieren will oder ihnen einen schlechteren Kurs dafür gibt. Das ist natürlich nur eine Vermutung aber sowas ähnliches wird wahrscheinlich dahinter stecken. Wobei die Banken, zumindest bei uns, in jedem Fall verpflichtet sind, egal wie der Schein aussieht, den Schein anzunehmen und einzutauschen. Er muss nur die aufgegeprägte Seriennummer zeigen!!

Ich hab diese Situation schon öfters erlebt, heute grade wieder in Siem Reap. Es ist immer wieder ärgerlich und so bin ich aus dem Geschäft gegangen, ohne etwas zu kaufen und hab mein Geld ( die fünf Dollar unten im Bild ) unverrichteter Dinge wieder mitgenommen.  Mal schauen, wo ich diesen Schein loswerden kann. :-((. Sonst muss ich ihn mit nach Deutschland nehmen und dort eintauschen!

Banteay Srei / Banteay Samre

Zwei Tempel, circa 25 km von Ankor bzw. 30 km von Siem Reap entfernt. Zu diesen habe ich mich heute morgen, am 14. Februar, mit dem TukTuk bringen lassen. Da die TukTuk‘s relativ gemütlich fahren, hat die Fahrt nach Banteay Srei, was übrigens Festung der Frauen heißt, circa 1 h gedauert. Bantaeay Srei ist ein kleiner Tempel aus dem zehnten Jahrhundert mit sehr vielen, gut erhaltenen, detailreichen „Schnitzereien“ aus rotem Sandstein.

Auf der Rückfahrt hab ich mir dann noch den Tempel Banteay Samre aus dem zwölften Jahrhundert angeschaut, der etwa auf halbem Weg nach Siem Reap, aber ein wenig abseits liegt.

Banteay Srei

Banteay Samre

Das war’s soweit aus Kambodscha! 

Morgen am 15. Februar geht es zurück nach Thailand. Zuerst von hier in ca. 3h, mit dem Bus zur Grenze nach Poipet und nach den Formalitäten zur Aus-  bzw. Einreise zu Fuß über die Grenze und um 13:53 Uhr vom Grenzbahnhof mit dem Zug 3. Klasse von Aranyaprathet nach Bangkok.