Myanmar 🇲🇲
Von Bkk nach Mandalay ( Myanmar )
Obwohl ich schon bereits zweimal in Myanmar war, reizt mich dieses Land noch immer, neben dem Bekannten gibt es noch viel zu entdecken. Daher hab ich mich auch diesmal für eine Reise dorthin entschieden. Ich fliege am 23.12. mit Thai Smile nach Mandalay, der ehemaligen Haupt- und Königsstadt. Ich werde vsl. bis zum 26.12. in Mandalay bleiben und versuchen ein Zugticket für den 26. nach Hsipaw ( 200 km nördlich. ) zu bekommen.
Übrigens: Die Kartenausschnitte auf dieser Seite sind alle von Google
Mandalay Mixutre part one ...
Myanmar ist etwas Besonderes, es ist sehr ursprünglich, es hat sehr, sehr freundliche Menschen und es gibt sehr wenige Touristen.
Die ersten Eindrücke vom 23.12.
Mandalay Mixture part two...
In Mandalay und Umgebung gibt es unglaublich viel zu entdecken ; dies ist nur ein kleiner Ausschnitt.
Von Mandalay mit dem Zug nach Hsipaw; 200 km in 11h
Von Mandalay ( 22 m üNN ) kämpfte sich der Zug mit gefühlten 10km/h bergauf, nach Pyin U Lwin auf über 1.000 m ü NN. Nach Zwischenhalt und zusätzlichem Wagons ging es mit leichtem Gefälle weiter zum Höhepunkt der Reise, dem Gokteik Viadukt und von dort zu meinem Ziel nach Hsipaw.
Der Viadukt ist eine Stahlfachwerk-Bock-Brücke mit siebzehn 1-Feld Überbauten aus dem Jahr 1900, gebaut von den Briten in der Britischen Kolonialzeit. Die Brücke hat eine Länge von 689 m und einer Höhe über Talgrund von 250m; ein spektakuläres Bauwerk! Zum Zeitpunkt der Fertigstellung war sie das höchste Brückenbauwerk weltweit. Da die Brückenkonstruktion sehr alt ist, wird sie aus Sicherheitsgründen mit Schrittgeschwindigkeit von 5km/h befahren.
Für dieses Erlebnis musste ich allerdings früh aufstehen, da der Zug bereits um 04:00 Uhr abfahren sollte. Letztlich ist er dann mit einer 1/2h Verzögerung losgezuckelt. Es war wie auf einem Schiff, die Trasse wurde als eingleisiger Schienenstrang in Schmalspur ( 1,0 m ) gebaut, die Wagen haben jedoch eine ähnliche Größe wie bei uns, hinzukommt der schlechte Zustand des Oberbaues; aber wir sind trotzdem pünktlich, ohne Zwischenfälle angekommen! Ich habe in Hsipaw ein Zimmer gebucht und dort eine Nacht verbracht.
Die Reise hat sich gelohnt, es war trotz der langen Fahrzeit nie langweilig!
Übrigens:
der Zug ist nicht verspätet abgefahren; ich habe nur nicht gecheckt, dass zwischen Myanmar und Thailand 1/2h Zeitunterschied besteht und ich damit zu früh war : -(( ich hätte also locker noch 1/2h länger schlafen können.
Zurück, nach Mandalay am nächsten morgen, hab ich einen MiniVan genommen; der für die Strecke ca. 6h benötigt hat.
Nach einer weiteren Nacht in Mandalay ging es am nächsten morgen ( 07:00 Uhr ) mit dem Boot über den Ayeyarwady nach Bagan.
Foto oben: Gokteik Viadukt
220 km über den Ayeyarway von Mandalay nach Bagan
Bagan
Bagan hat für mich seinen Zauber verloren! Als ich 2014 das erste Mal hier war, war Bagan noch ein verschlafenes Nest in dem sich nur wenige Touristen begegneten. Der Verkehr auf den Straße war ruhig und es gab nur wenige Autos, selbst Ochsengespanne konnte man begegnen. Zwei Jahr später war das Bild nur ein wenig anders. Aber jetzt, 2020, hat sich viel verändert; der Verkehr hat sich vervielfacht, es gibt deutlich mehr Autos und sogar TukTuks, selbst die Pferdekutschen sind fast gänzlich durch Taxis / TukTuk’s verdrängt worden; überall wird gebaut. Die Stimmung hat sich verändert,, schade!
Unten einige Eindrücke:
Mit dem MiniVan in 7h 340 km von Bagan ( 70m ü NN ) nach Nyaung Shwe ( 890m ü NN ) am Inle Lake
Wer es noch nicht weiß ,,,
lost-in-Asia.com ist ins Wasser gefallen, echt! Ich bin am inla See, am Neujahrstag, beim Aussteigen, aus dem Boot in den See gefallen, mit meinem kompletten Equipment. Alles war patschnass auch ich. Hab alles 3 Stunden an der Luft vor Ort trocknen lassen einschließlich Myself und bin danach mit dem Boot zurück in den Ort gefahren. Ich habe später im Hotel festgestellt, dass alle Teile wie: iPhone, Fotoapparat, Objektive, SD Karten, etc. außer dem iPad, überlebt haben! Daher kann ich zur Zeit keine Fotos einstellen oder Berichte verfassen.!
Diese Nachricht habe ich mit viel Mühe mit dem iPhone auf meine Seite gebracht!
Irgendwie geht es immer weiter ..
so auch bei Lost-in-Asia.com! Ich hab mir nach einiger Überlegung, wegen dem deutschen Zoll, ein neues iPad gekauft und kann daher, nachdem ich wieder fast alles so eingerichtet habe wie bei meinem Alten, meinen Blog fortsetzen. Das ist für mich schön und ich hoffe für den ein oder anderen Interessierten auch. Also, ab heute den 15.01. geht es weiter! Ich hab noch einiges nachzuholen.
Viel Spaß beim stöbern :-))
Übrigens:
Die Tour auf dem Inle Lake, etwa von 08:00 -13:00 Uhr, war große Klasse, ich hab die Fahrt sehr genossen, echt! Ich hatte eine super Stimmung und konnte, aus meiner Sicht, tolle Fotos machen. Über meinen Sturz in den See hab ich mich nicht wirklich geärgert; so Dinge passieren halt schon mal und da hilft Ärgern auch nicht weiter!
Hier meine Eindrücke von diesem Tag
Mit dem Longtailboot über und in den Inle Lake :-))
Eindrücke aus Nyaung Shwe
Ein sehr angenehmer Ort mit einer total entspannten Atmosphäre
Das überträgt sich auch auf die Hunde. Die sind nicht tot! Die liegen häufig mitten auf der Straße und keinen stört es auch die Hunde nicht! Die bleiben seelenruhig liegen und die Fahrzeuge fahren drumherum.
Übrigens: Das sind Fotos vom 02.01. einen Tag nach meinem Missgeschick; die Kamera und die Objektive haben alles, nach anfänglich kleinen Macken beim An- und Ausschalten, unbeschadet überlebt.
Im Ort führt ein Fluss zum See; die Boote warten schon ...
Wer steuert hier das Moped?
Familienkutsche
Vom Inle Lake nach Yangon
Um eine Flug zu vermeiden hab ich für die Reise vom Inle Lake ( 03./04.01. ) nach Yangon den Nachtbus gewählt. Das war so eine Art „Luxus Version“ der hatte nur 3 Sitze in einer Reihe und man konnte schlafen da die Sitze weit verstellbar waren. Die Fahrt hat für die 650 km 12h gedauert; wir sind morgens um 06:00 Uhr in Yangon angekommen.
Eindrücke aus Yangon und danach ...
Blick von der Dachterrasse meines Hotels, die Shwedagon Pagode mit dem Tele herangezoomt
Blick von der Dachterrasse meines Hotels; Blick auf den Ayarwaddy
Blick von der Dachterrasse meines Hotels
Blick von der Dachterrasse meines Hotels am Abend
Ich wohne in der Altstad, ein Gewirr aus schmalen Straßen voller Leben; an jeder Ecke passiert etwas anderes.
Jede freie Fläche auf dem ohnehin schon schmalen Bürgersteig wird genutzt
Oder auf der Strasse
Oma und Enkel, ich habe vorher gefragt ob ich fotografieren darf
Kleines Restaurant am Sttrassenrand
Mein Mittagessen ein Thali, in einem Bananaleaf Restaurant; bestehend aus Reis und Dall u. anderen Gemüsen in kleinen Schälchen. Das Essen wird traditionell auf einem Bananenblatt serviert
Auf den Bürgersteigen überall kleine Verkaufsstände
Ein Mini Restaurant
Am frühen Morgen; Mönche bitten um Essen
Ein Verkaufsstand für Beetelnüsse u. Zutaten, die zerkleinerte Nuss wird in ein Blatt des Bettelpfeffer eingerollt, mit ungelöschten Kalk u. Gewürz, etc. bestreut und von vielen gekaut; es hat aufputschende Wirkung.
Blick von der Dachterrasse meines Hotels, hier oben wird auch gefrühstückt, ganz im Hintergrund kann man die Shwedagon Pagode sehen