Chiang Mai
Liegt circa 700 km nördlich von Bangkok und ist mit etwa 1,2 Millionen Einwohner die zweitgrößte Stadt in Thailand. Die Stadt liegt auf einer Höhe von 360 m über NN und ist von Bergen umgeben. Chiang Mai wird auch die Rose von Thailand genannt und war einst Hauptstadt des alten Reiches.
Chiang Mai, besonders die Altstadt, ist sehr entspannt, weniger großstädtisch u. hektisch als Bangkok. Die Altstadt. ist teilweise von einer Stadtmauer umgeben und liegt an einem Seitenarm des Chao Phraya. Das Klima ist angenehmer als in Bangkok und ein wenig kühler.
In der Stadt und in der Umgebung gibt es einiges zu sehen. Hier bleibe ich bis zum 30. November.
Foto rechts: Stadtmauer in Chiang Mai
Eindrücke aus Chiang Mai
Noch mehr Eindrücke aus Chiang Mai
Elefants, Rafting and a „sticky“ Waterfall
Um mich nicht zu langweilen, denn ich war schon zweimal vorher in Chiang Mai, habe ich einen Ausflug für den 29. gebucht.
Programm, siehe oben. Außer mir waren noch sieben junge Leute, fünf Männer, zwei Frauen, aus Israel, dabei. Sehr sympathische junge Leute, die gerade ihren Militärdienst abgeschlossen haben und nun durch Thailand reisen. Für Israelis ist es schwer, sich in Südostasien zu bewegen. Sämtliche Muslim Staaten, wie Indonesien u. Malaysia verweigern Ihnen die Einreise. Deshalb konzentrieren sie sich meist auf Thailand.
Nach etwa 2 Stunden Fahrt mit dem MiniVan haben wir unsere erste Station, ein Elefantencamp erreicht. Ich hatte keine besonders große Erwartung, da ich davon ausging, dass das kein Elefantenschutzgebiet ist, sondern aus kommerziellen Gründen betrieben wird. Und genauso war’s. Aber nichts desto trotz war es eine interessante Erfahrung. Hier konnten wir Elefanten mit Kürbis füttern und diese anschließend im nahen Fluss baden. Danach ging es mit dem Auto 10 Minuten flussaufwärts zu der RaftingStation. Wir hatten zwei Boote mit je vier „Passagieren“ und einem „Captain“ der uns vorher instruierte wann und wie wir zu paddeln haben, denn der Fluss hatte einige Stromschnellen. Leider gibt es vom Rafting keine Fotos, denn es war nicht ganz einfach, sich im Boot zu halten, aber letztlich ist es allen gelungen. Natürlich sind wir durch und durch nass geworden. Bei den Stromschnellen war das Boot kaum zu steuern, und es ging rauf und runter. Um nicht aus dem Boot katapultiert zu werden, mussten wir uns an den Halteseilen am Boot festhalten!
Nach 20 Minuten war der Spaß vorbei, und wir haben uns völlig durchnässt zum Mittagessen begeben. Ich hatte eigentlich meine Badehose dabei. Hab aber die kurze Hose, die drüber war, nicht ausgezogen und so ist beides pitschnass geworden. Ziemlich doof.
Anschließend, nach circa einer weiteren Stunde Fahrt mit dem MiniVan, kamen wir zum letzten Punkt der Reise; zum Sticky Waterfall, Sticky bedeutet klebrig; der Wasserfall bzw. die darunter liegenden Steine waren natürlich nicht klebrig, sondern ziemlich rau. Durch die .Calziumcarbonat Ablagerungen ( Kalkstein ) aus dem Wasser, wird der Untergrund relativ griffig, so dass es hunderten, Touristen pro Tag möglich ist, diesen Wasserfall, von unten nach oben zu besteigen. Das ist natürlich ein ziemlicher Schwachsinn, denn in wenigen Jahrzehnten ist meines Erachtens dieser wunderbare Wasserfall Geschichte. Ich bin natürlich nicht raufgeklettert!
Protect the Nature, don’t Destroy it!
The Elephants
The „Sticky“ Waterfall
Chiang Rai
Heute ( 30. 11.) bin ich mit dem Bus nach Chiang Rai gefahren.
Chiang Rai liegt 200 km nördlich von Chiang Mai und hat ca. 200.000 Einwohnern. Die Stadt ist noch kühler und noch ruhiger als Chiang Mai und sie liegt auf meinem Weg nach Laos.. Es gibt nicht wirklich viel zu sehen außer dem weißen Tempel, Wat Rong Khun, der 14 km außerhalb liegt und den ich noch besuchen werde.
Irgendwie wirkt die Stadt auf mich verloren. Ich weiß nicht warum. Aber was soll’s, ich bin hier eh nur auf der Durchreise. Bleibe zwei Nächte, da ich am 30. erst am Nachmittag angekommen bin. Daher geht es am 2. Dezember noch weiter Richtung Norden über Chiang Khong ( Grenze ) nach Ban Houayxay, Laos.
Foto rechts: Clock Tower in Chiang Rai