Von 🇹🇭 Thailand, Nong Khai  nach   🇱🇦 Laos, Vientiane

Foto oben: der Bus nach Laos



Vom Hotel Amanta in Nong Khai habe ich mich mit einem Tuk-Tuk so gegen 8:30 Uhr zur etwa 5 km entfernten thailändischen Immigration bringen lassen.  Normalerweise kostet die Fahrt 80 Baht, aber ich habe dem Fahrer 100 gegeben – ein kleines Dankeschön für die schnelle Fahrt.

Die Ausreise aus Thailand war unkompliziert und ging schnell über die Bühne.  Danach ging’s mit einem richtig alten und klapprigen Bus, mit Holzfußboden, über die Freundschaftsbrücke Nr. 1, über die sogar eine Eisenbahnstrecke führt, nach Laos.  

Bei der Einreise nach Laos musste ich trotz digitaler Arrival Card, die irgendwie keiner sehen wollte, ein paar Formulare ausfüllen, ein Passfoto abgeben und 40 $ für das Visa on Arrival bezahlen.  Ich habe dann noch bei einer Bank 100 $ in Laotische Kip gewechselt; das sind ungefähr 2.146.000 LAK. Von der Grenze aus hat mich ein Taxi, für 300.000 LAK ( ca. 12€ ) in das ca. 20 km entfernte Vientiane gebracht. Im Gegensatz zu Thailand fährt man hier wieder auf der rechten Straßenseite – daran musste ich mich erstmal wieder gewöhnen!

Um 10:00 Uhr war ich dann endlich in meinem Hotel in der New Champa Boutique, in der Innenstadt, nah zum Mekong River, wo ich schon oft übernachtet habe.  Das Zimmer war natürlich noch nicht fertig, aber ab zwölf kann ich es beziehen.  Bis dahin sitze ich im Café Sinouk in der gleichen Straße wo auch mein Hotel ist und genieße einen guten Cappuccino.  So lässt sich der Morgen doch wunderbar beginnen!

Laos 🇱🇦 

Die Demokratische Volksrepublik Laos, 🇱🇦 historisch bekannt als Lan Xang ( Lancang ), stellt ein einzigartiges Land in Südostasien dar.  Es ist der einzige Binnenstaat der Region und grenzt an Myanmar, China, Vietnam, Thailand und Kambodscha.  In der Vergangenheit wurde Laos als das „Land der 1 Million Elefanten“ ( Lan Xang ) bezeichnet. Obwohl die heutige Elefantenpopulation reduziert ist, bleibt die Tierwelt des Landes bemerkenswert. Die Meschen in Laos sind  freundlich und zurückhaltend, beinahe scheu. Diese Beobachtung haben sich  auf meinen Reisen nach Laos wiederholt bestätigt. Sie wirken im Vergleich zu den Thailändern weniger offen und zugänglich, Dies zeigt sich insbesondere im Verhalten der Händler in Geschäften etc., wo man nicht aktiv angesprochen oder zum Kauf aufgefordert wird, was sehr angenehm ist. Des Weiteren sind Laoten von kleinerer Statur und meist sehr schlank. Sie haben feine Gesichtszüge und nicht so breite Nasen wie Thai oder Kambodschaner. Auch ihre Haare erscheinen mir, basierend auf meinen Beobachtungen, feiner als die der Thailänder. 

Mit einer Bevölkerung von 7,5 Millionen Einwohnern weist Laos eine relativ geringe Bevölkerungsdichte auf. Die Hauptstadt und größte Stadt ist Vientiane mit einer Einwohnerzahl von knapp 700.000.  Diese geringe Bevölkerungsdichte trägt dazu bei, dass Laos nicht stark zersiedelt oder durch ein ausgedehntes Straßennetz zerteilt ist, was es zu einem attraktiven Ziel für Naturliebhaber macht.  Die Fortbewegung innerhalb des Landes gestaltet sich daher jedoch, abgesehen von der neuen Eisenbahnverbindung von Vientiane nach China, relativ komplex und zeitaufwendig.

Trotz seiner Einstufung als eines der ärmsten Länder Südostasiens, mit einem Bruttoinlandsprodukt von 14 Milliarden Dollar, bietet Laos seinen Besuchern dennoch eine Vielzahl an Erlebnissen und landschaftlicher Schönheit.

Vientiane 

Hauptstadt und größte Stadt von Laos, hier bleibe ich bis zum 26. Dezember.  Obwohl ich bereits mehrfach in Vientiane war, muss ich feststellen, dass die Stadt keine besonders attraktive Aufenthaltsqualität bietet.  Es existieren zwar einige charmante Viertel mit historischen Gebäuden aus der französischen Kolonialzeit sowie vereinzelte Grünflächen, jedoch ist die städtische Bebauung insgesamt recht unkoordiniert und geprägt von einer Mischung aus alt und neu, klein und groß, ohne erkennbare Harmonie. Außerdem ist die Stadt nicht sauber. Es liegt viel Unrat herum. Erwähnenswert ist, dass in der Altstadt derzeit die Bürgersteige umfassend saniert und am Straßenrand Poller installiert werden, um das Parken von Fahrzeugen auf den Bürgersteigen zu verhindern – ein positiver Entwicklungsschritt.  Da ich mich lediglich auf der Durchreise befinde, setze ich meine Reise morgen mit der China-Lao Railway ( CLR/LCR ) in Richtung Nordosten nach Vang Vieng fort. Vang Vieng ist etwa 130 Kilometer entfernt. Der Zug benötigt dafür ziemlich genau eine Stunde.

Vang Vieng; stellt auch lediglich eine Zwischenstation auf meiner Weiterreise mit der CLR nach Luang Prabang dar.  Aufgrund der begrenzten Zugverbindungen bin ich jedoch gezwungen, zwei Tage in Vang Vieng zu verweilen, da ich erst am 28. Dezember eine Zugverbindung nach Luang Prabang erhalten konnte.  Vang Vieng ist in einer landschaftlich reizvollen Umgebung gelegen, fungiert jedoch gleichzeitig als Zentrum der internationalen jungen Partygesellschaft.  Es bleibt abzuwarten, ob sich die Situation in den letzten Jahren verändert hat.


Fotos unten: 

1. Mein Lieblingscafé, Café Sinouk, in dem man einen ausgezeichneten Kaffee sowie diverse Kleinigkeiten genießen kann, u. a. den besten Brownie, den ich je probiert habe – weniger süß und weniger hart als üblich.   2. Mein Hotel, das New Champa Botique Hotel.  

3. Mein Essen am Heiligabend, Red Curry, mit Chicken  mit einem leckerem gem. Salat und dazu ein dunkles Beerlao, sehr lecker. :-)).   4. Tempel in der Nähe meines Hotels.

Übrigens, die Fotos vergrößern sich beim draufklicken!

Vang Vieng

Foto oben: Nebenstraße in Vang Vieng



Mit der Lao China Railway (LCR) ist man in nur einer Stunde von Vientiane in Vang Vieng.  Der erste Eindruck bestätigt meine Erfahrung von vor etwa sechs Jahren. Vang Vieng hat sich nicht wirklich verändert. Es ist und bleibt ein kleines, staubiges Kaff mit wenig Atmosphäre, aber grandioser Natur im Hintergrund.

Vang Vieng ist nach wie vor ein beliebter Treffpunkt für junge Leute aus aller Welt, die Abenteuer und Spaß suchen. Hier trifft man auf viele junge Reisende, die die vielfältigen Angebote der Region erkunden möchten.

An jeder Straßenecke gibt es sich wiederholende Angebote für: Tubing, Kayaking, Ziplining, Hot Air Ballooning, Motor Paragliding, Quadfahrten und vieles mehr, um in der Natur, auf dem Fluss oder in der Luft oder sonst wo, Abenteuer und Spaß zu suchen. 

Überall wird gebaut, und es sind in der Zwischenzeit einige größere „Kästen“ entstanden. Offensichtlich verspricht man sich hier noch eine weitere Entwicklung des Spaß-Tourismus. Man kann quasi zusehen, wie sich hier ein ehemaliges Dorf in einen größeren, internationalen Touristenort verwandelt!  Durch die gute und schnelle Zugverbindung der LCR/CLR nach China 🇨🇳 zieht der Ort mittlerweile auch viele Chinesen an, die hier Abenteuer oder was auch immer suchen. Für Soziologen ist es sicher spannend zu beobachten, wie sich dieser Ort und die hier lebenden Menschen vom Backpacker-Geheimtipp zu einem Ort mit Massentourismus verändert!

Positiv aufgefallen ist mir nur, dass es auf der Hauptstraße jetzt nagelneue, gut begehbare, gepflasterte Bürgersteige gibt. Übrigens, viele Nebenstraßen sind nur teilweise oder gar nicht asphaltiert. 

Ich bin hier nur gestrandet, da ich am 26. kein durchgehendes Ticket von Vientiane nach Luang Prabang erhalten konnte, also war ich gezwungen, hier Station zu machen! Morgen am 28. geht es weiter, wieder mal nach Luang Prabang!


Fotos unten

Luang Prabang, Fluch und Segen der LCR

Foto oben: Mönche am Nam Kham Fluss, ein Nebenfluss des Mekong



Luang Prabang, eine „Perle“ Südostasiens, zeichnete sich durch eine einzigartige Atmosphäre aus. Geprägt wird diese durch die Lage im Tal, am Zusammenfluss des Namkhan und des Mekong, durch die schöne alte Bebauung in laotischer Holzbauweise und der Kolonialzeit sowie durch die vielen schönen Tempel und Klöster. Diese Atmosphäre wird jedoch seit der Inbetriebnahme der Lao China Railway ( LCR ) erheblich beeinträchtigt. 

Die LCR, ein Meisterwerk der Ingenieurskunst, erstreckt sich über 420 Kilometer und verbindet Boten an der chinesischen Grenze mit der Hauptstadt Vientiane. Hochmoderne Züge, vergleichbar mit dem deutschen ICE, schaffen eine erhebliche Verbesserung des Schienenverkehrs zwischen Südwest-China und dem südostasiatischen Raum. Die Eröffnung dieser Strecke hat den Zugang zum Nordwesten von Laos für chinesische Touristen erheblich vereinfacht und beschleunigt. Natürlich profitiert auch die einheimische Bevölkerung von dieser Strecke!

Infolgedessen ist die einstmals ruhige und charmante Atmosphäre Luang Prabangs stark beeinträchtigt. Chinesische Touristen reisen in der Regel in großen Gruppen, die die Stadt und die Umgebung durch ihr Auftreten prägen und die ursprüngliche Atmosphäre, insbesondere an touristischen Orten wie z. B. dem Kwang Si Wasserfall, oder ruhigen Tempel, beeinträchtigen.  Diese art Massentourismus ist eigentlich unerwünscht, da er potenzielle Besucher abschrecken und die wirtschaftliche Entwicklung der Region ungleichmäßig gestalten kann. Die Touristenströme werden oft durch bestimmte Routen gelenkt, wodurch die wirtschaftlichen Vorteile auf ausgewählte Unternehmen konzentriert werden.

Übrigens, nichts gegen Chinesen. Menschen in größeren Gruppen bewegen sich nun mal auffällig und lautstark, egal welcher Nation auch immer, das ist nie sehr angenehm. 

Diese Entwicklung ist bedauerlich.  Mein ursprünglicher Plan, die Bambusbrücke über den Namkhan zu besichtigen, wird durch diese Umstände beeinflusst. Ich werde versuchen, die Situation zu akzeptieren und zwei entspannte Tage bis zum 31.12. in Luang Prabang zu verbringen, ohne touristische Highlights zu besuchen.

Übrigens, hier ist es erheblich kühler morgens 15°, tagsüber 25°- 28°, abends wieder ähnlich wie morgens. 

Die Bambusbrücke ist Geschichte, sie wird nicht mehr aufgebaut, die haben am Namkhan Uferbegradigung vorgenommen und das, was ich befürchtet habe, ist eingetreten. Schon die letzten 3/4 Jahre war sie nicht mehr vorhanden.

Dafür gibt es jetzt am Zufluss des Namkhan, zur Stadt hin, eine Erweiterung des kleinen Parks an der ehem. Brücke. Da kann man ein wenig flanieren.

Foto oben:  Wat Sensoukharam.  Ein „Tempel“ für den Käfer? 


Übrigens:

Wer mehr Fotos und Berichte von Luang Prabang und Laos sehen bzw. lesen möchte, kann unter den Jahren 22/23 und 23/24 fündig werden!

Am 31.12., dem letzten Tag des alten Jahres,

Foto oben: Mönche reinigen für das neue Jahr, Tempel und Straße



bin ich wieder zurück in Vientiane, um dort Silvester zu verbringen. Am nächsten Morgen, um 11:25 Uhr, fliege ich dann mit Lao Airlines nach Pakxe‘.  Es ist mein erster Flug innerhalb von Laos mit der Staatlichen Lao Airline – ich bin schon gespannt!

Ich habe natürlich vorher mögliche Busverbindungen Von Vientiane gecheckt, mit Zwischenstopps in Thakhek (340 km, 8h Busfahrt), Savannakhet (130 km, 3h Busfahrt) und schließlich Pakxe‘ (245 km, 5h Busfahrt).  Aber ehrlich gesagt, fand ich das alles etwas zu anstrengend. Die Busfahrten sind auch nicht gerade günstig geplant: Entweder fährt man abends mit dem Nachtbus :-(( „ im Doppelbett“ oder mittags um 13:00 Uhr, mit Ankunft am Abend.  Das hat mir überhaupt nicht zugesagt. Letztes Jahr hatte ich ja schon eine Busreise nach Pakxe‘, mit entsprechenden wenig angenehmen Erfahrungen gemacht und mich daher dieses Mal für einen Flug entschieden.  Für die etwa 700 km braucht der Flieger nur eine Stunde! Mit dem Bus wäre ich zwei Tage unterwegs gewesen, mit Zwischenstopps und Übernachtung.  So spare ich mir also 2-3 Tage und kann die Zeit in Pakxe‘ genießen.

Begegnung im Zug

Im Zug von Luang Prabang nach Vientiane saß ich im 1. Klasse Wagon, die 2. Klasse  war ausgebucht, neben Herrn Sonesay, einem Laoten. Wir kamen ins Gespräch und unterhielten uns lange und angeregt über allerlei Dinge.  Er stellte mir die üblichen Fragen zu Beruf und Familie, wo ich herkomme und was ich so mache. Herr Sonesay war mit seiner Frau und seinem Kind unterwegs.  Später erzählte er mir, dass er Direktor im Department of foreign Affairs ( DofA ) in Luang Prabang ist und sogar drei Pässe besitzt, darunter einen Diplomatenpass.  Mit seinem Gouverneur war er schon mehrmals in China.  In Luang Prabang hatte er sogar die Ehre, die japanische Prinzessin zu empfangen und mit ihr und anderen Delegationsmitgliedern die Stadt zu besichtigen.  Er zeigte mir ein Foto, auf dem er mit der Prinzessin zu sehen war – ein echtes Highlight! 

Er hat studiert und sein Master in Ökonomie in Thailand gemacht. Für seine Arbeit im DofA bekommt er monatlich 5 Millionen Kip, was aktuell 197,81 € entspricht.  Ich muss zugeben, das hat mich doch sehr geschockt.  Aus unserer Sicht ist das ein relativ geringer Betrag.  Ich habe mich gefragt, was andere Laoten für ihre Arbeit bekommen und auf welchem Niveau sie damit leben können. 

Ein gutes und friedvolles neues Jahr 2026!

Danke, dass ihr  Lost-in-Asia.com   besucht, liest und mit mir reist. 

Ich wünsche euch Gesundheit, Inspiration und viele besondere Momente – unterwegs und zuhause.

Auf ein neues Jahr voller Geschichten aus Asien und der Welt!


Willkommen im Jahr 2026 – unter dem Schutz Ganeshas.

Möge Ganesha, der Beseitiger aller Hindernisse, euch im neuen Jahr klare Wege, neue Chancen und sichere Reisen schenken. Mögen Weisheit, Gelassenheit und Entdeckerfreude euch auf all euren Wegen durch Asien und der Welt begleiten.

Om Gam Ganapataye Namaha.

ॐ गं गणपतये नमः

Om Gam Ganapataye Namaha“ ist ein traditionelles Ganesha-Mantra aus dem Hinduismus. Es steht für Neubeginn, Schutz und das Überwinden von Hindernissen. Ganesha gilt als Wegbereiter und Begleiter auf neuen Pfaden – ein Symbol für sichere Reisen, klare Entscheidungen und offene Wege.

Pakxse‘,

Foto oben: Strasse in Pakxse



die drittgrößte Stadt von Laos mit rund 68.000 Einwohnern, liegt malerisch am Mekong im Süden des Landes.   Ich bin hier wieder einmal auf der Durchreise, mein eigentliches Ziel ist Si Pan Don, die faszinierenden 4000 Inseln im Mekong.  Die noch einmal 150 km südlich liegen. Ich bleibe bis zum 3. Januar hier und reise dann weiter nach Don Det, einer der vielen Inseln.

Pakxse‘ ist vielleicht nicht die schönste Stadt, aber es gibt in der Umgebung einiges zu entdecken.  Letztes Jahr war ich schon einmal hier und habe mir die beeindruckenden alten Khmer-Tempel Wat Phu in Champasak, etwa 40 Kilometer entfernt, angesehen.

Heute, am 1. Januar, habe ich den Big Buddha besucht, der auf einem etwa 150 m hohen Berg über der Stadt thront, und morgen geht es auf das Bolaven-Plateau. Dort wird Kaffee angebaut und es gibt einige wunderschöne Wasserfälle zu bestaunen.  Für die Ausflüge muss ich zwar wieder 40km ( eine Strecke ) mit dem Tuk-Tuk zurücklegen, was zwar etwas „luftig“, aber auch ein echtes Erlebnis ist.


Die Fotos unten zeigen: - ein geschnitztes Bild im Flughafen,  - die nagelneue Maschine, die mich in 1h nach Pakxse‘ geflogen hat,  - die Ankunft am Flughafen,  - Eindrücke aus dem Ort, - mein Hotel, und  - Buddha auf dem Berg mit Blick über den Mekong und Pakxse‘

Das Bolaven-Plateau 

liegt in der Nähe von Pakse auf einer Höhe von 950 bis 1300 Metern über dem Meeresspiegel und ist ein lohnenswertes Reiseziel. 

Ich bin heute Morgen ( 02.01. ) um 08:00 Uhr mit dem Tuk-Tuk dorthin gefahren. Die etwas schwierige Anreise mit einem Tuk-Tuk ist nicht wirklich bequem, aber preiswert. Ich habe für die Tour 35 $ bezahlt. 

Die Fahrt dorthin lohnt sich nicht nur wegen des exzellenten Kaffees, der in dieser Region angebaut wird, sondern auch aufgrund der spektakulären Wasserfälle. Die Entfernung zu den Wasserfällen beträgt ca. 40 km. Wir haben insgesamt drei Wasserfälle besucht, darunter Tad Fane mit seinen zwei parallelen Stürzen von über 100 m, Tad Yuang und Tad Champee. 

Foto oben: Tad Yuang



Es ist ein faszinierendes Erlebnis, dieses Naturschauspiel in einer so reizvollen Umgebung zu genießen. Am zweiten Wasserfall ermöglicht eine abenteuerliche Treppenkonstruktion, die anspruchsvoll zu begehen ist, den Zugang bis fast zum Sturzbecken. Die Schönheit des Ortes ist atemberaubend, und die geringe Besucherzahl, mit einigen einheimischen und nur wenigen Touristen, trägt zu seiner Ruhe bei.  Glücklicherweise wurde dieser Ort noch nicht für soziale Medien entdeckt und entsprechend kommerzialisiert.

Für die Besichtigung wird eine geringe Eintrittsgebühr erhoben, die sich durch die Instandhaltung der Zugänge und die Präsenz von kleinen Restaurants an zwei der Wasserfälle rechtfertigt. In den Restaurants kann man hochwertigen Kaffee genießen und Kleinigkeiten essen.  Am dritten Wasserfall war ich nahezu allein, lediglich einige Einheimische waren anwesend. 

Anschließend haben wir noch eine kleine Kaffeeplantage besucht.

Die vulkanischen Böden des Bolaven-Plateaus bieten ideale Bedingungen für die Landwirtschaft. Der Kaffee aus dieser Region gilt als einer der besten Südostasiens und wird international exportiert.

Um 13:00 Uhr war ich wieder zurück im Hotel.



Fotos unten