Si Phan Don 

Si Phan Don ist laotisch und heißt 4000 Inseln. 

Die Inseln liegen ca. 130 km südlich von Pakxe‘ im Mekong. Sie befinden sich im süd- östlich Laos, nahe der Grenze zu Kambodscha. 

An dieser Stelle ist der Mekong ca. 14 km breit, und so konnten sich im Laufe der Zeit tausende Inseln verschiedener Größe bilden. Die meisten sind unbewohnt. Einige sind jedoch bewohnt und es gibt dort sogar wenige Hotels in denen man ein paar ruhige Tage verbringen kann. 

Heute, am 13.12. bin ich mit einem Mini-Van in 2 1/2 h von Pakxe‘ zum Pier von Nakasong gefahren. Von dort setzt man zu den verschiedenen Inseln über.  Meine nächste Station heißt Don Det. Hier verbringe ich drei Tage bis zum 16. Dezember im Don Det Hotel direkt am Mekong. Anschließend geht es mit Boot und Bus nach Cambodia. 

Auf Don Det gehen die Uhren anders!  Hier herrscht keine Hektik. Alle sind sehr entspannt, die Insel ist sehr klein und es gibt hier so gut wie keine Autos. Daher können sich die Haustiere wie:  Kühe, Ziegen, Schweine, Enten, Hühner mit Küken, Wasserbüffel, Katzen und Hunde, etc. völlig frei und ungezwungen bewegen. Auch für die Kinder ist es hier ein Paradies, weil es nur ein paar TukTuks und wenige Motorräder bzw. elektrische Scooter gibt.. 

Um sich selber fortzubewegen, kann man sich z. B. ein Fahrrad ausleihen und um die Insel herum fahren.  Auf einer ehemaligen Bahntrasse, die die französische Kolonialmacht Ende des 19. Jahrhunderts auf Don Khon und Don Det, als Umgehung der Mekongwasserfälle gebaut hat. Auf der Trasse haben sie ihre Kanonenboote und anderes schweres Gerät transportiert. Notwendig wurde dies, um den Mekong als Westgrenze gegenüber Siam  ( heute Thailand ) zu behaupten. 

Heute ist diese ehemalige Bahntrasse als Fuß und Radweg ausgebaut und lässt sich so gut befahren. Einmal um Don Det „herum“ sind etwa  10 km, auf die Nachbarinsel Don Khon gelangt man über eine Brücke, die ebenfalls Bestandteil der ehemaligen Bahntrasse war, man kann auch diese Insel „umrunden“. Zusammen sind das etwa 25 km. Hier gefällt es mir gut, es gibt viel zu sehen und man kann einiges unternehmen oder einfach nur das Treiben auf dem Mekong beobachten oder am Abend den Sonnenuntergang auf der Hotelterrasse bei einem Bier genießen. Die Sonnenuntergänge auf Don Det sind absolut spektakulär und jeden Abend anders schön. Sie werden vom Hotel mit  Musik aus der „Chillout Zone“ von RPR 1 aus dem Netz untermalt und wirken dadurch besonders stimmungsvoll,! 

Ich hab mich gerade heute ( 14.12. ) entschieden einen Tag zu verlängern und werde  daher erst am 17. weiterreisen.  Erstaunliche ist das Wetter hier, es ist recht angenehm. Morgens um die 20° beim Frühstück heute morgen, war es sogar relativ Kühl. Nachmittags wird es dann wärmer so um die 28°.


Unten: 

Eindrücke aus Don Det und Don Khon

In eigener Sache

Leider kriege ich zu meinem Blog wenig bis kein Feedback, was ich sehr bedauerlich finde! 

Ich sehe zwar über die zugehörige Statistik, dass sehr viele an dem Blog interessiert sind weiß aber natürlich nicht, ob die Fotos und die Inhalte ankommen. 

Daher würde ich mich über Zuschriften ( E-Mails/ WhatsApp ) mit Hinweisen, Anregungen oder Kritik, sehr freuen! 

E-Mails sind über das Menü „Home“ am Ende der Home-Seite möglich!

Die Mekong Wasserfälle 

Im Bereich der 4000 Inseln ( Si Phan Don ) auf Höhe der Insel Don Khon, liegen zwei kaskadenartige Wasserfälle des Mekong. Einer auf der Westseite nahe der Grenze zu Kambodscha, Tad Somphamit auch Li Phi Wasserfall genannt. Und der Andere, Khong Phapheng, auf der Ostseite des Flusses. Die somit für die Schifffahrt insgesamt eine Barriere bilden. Auf einer Breite von über 10 km stürzt der Fluss in die Tiefe und fällt teilweise über 20m ab. Die Mekong Fälle sind die breitesten Wasserfälle der Erde und die größten Asiens. Aufgrund dieser Wasserfälle gibt es auf dem Mekong keine durchgängige Schifffahrtsverbindung von China nach Vietnam. 

Während der französischen Kolonialzeit haben die Franzosen zur Umgehung der westlichen Wasserfälle eine 7 km lange Eisenbahnstrecke ( 1m-Spur ) auf den Inseln Don Khon und Don Det gebaut. Die Strecke war von 1893-1941 in Betrieb. Durch den Bau der Strecke, konnten die Franzosen den westlichen Wasserfall umfahren und schweres Kriegsgerät transportieren.

Die Strecke existiert mittlerweile nicht mehr und wurde heute als Rad und Fußweg ausgebaut. Ich habe mir vorgestern, den 14. Dezember, ein Fahrrad gemietet und bin auf dieser alten Bahntrasse bis zu den Li Phi Wasserfällen gefahren.

Zur Förderung des Tourismus in dieser Region, hat die Laotische  Regierung insgesamt fünf Hängebrücken über diese Wasserfällen bauen lassen, so dass man auf diesen, in schwindelnder Höhe, die Wasserfälle überqueren kann und so, die stürzenden. Fluten und die zugehörige Geräuschkulisse, fast „hautnah“ erlebt. 

Einfach spektakulär!  Wegen der Bauleistung. In diesem schwierigen Gelände, war ich tief beeindruckt! 

Die Benutzung dieser Hängebrücken und der Stege kostet 200.000 LAK ( etwa neun Euro ), das ist aus meiner Sicht ein absolut angemessenes Eintrittsgeld!

Fotos: siehe unten