Die Mekong Wasserfälle
Im Bereich der 4000 Inseln ( Si Phan Don ) auf Höhe der Insel Don Khon, liegen zwei kaskadenartige Wasserfälle des Mekong. Einer auf der Westseite nahe der Grenze zu Kambodscha, Tad Somphamit auch Li Phi Wasserfall genannt. Und der Andere, Khong Phapheng, auf der Ostseite des Flusses. Die somit für die Schifffahrt insgesamt eine Barriere bilden. Auf einer Breite von über 10 km stürzt der Fluss in die Tiefe und fällt teilweise über 20m ab. Die Mekong Fälle sind die breitesten Wasserfälle der Erde und die größten Asiens. Aufgrund dieser Wasserfälle gibt es auf dem Mekong keine durchgängige Schifffahrtsverbindung von China nach Vietnam.
Während der französischen Kolonialzeit haben die Franzosen zur Umgehung der westlichen Wasserfälle eine 7 km lange Eisenbahnstrecke ( 1m-Spur ) auf den Inseln Don Khon und Don Det gebaut. Die Strecke war von 1893-1941 in Betrieb. Durch den Bau der Strecke, konnten die Franzosen den westlichen Wasserfall umfahren und schweres Kriegsgerät transportieren.
Die Strecke existiert mittlerweile nicht mehr und wurde heute als Rad und Fußweg ausgebaut. Ich habe mir vorgestern, den 14. Dezember, ein Fahrrad gemietet und bin auf dieser alten Bahntrasse bis zu den Li Phi Wasserfällen gefahren.
Zur Förderung des Tourismus in dieser Region, hat die Laotische Regierung insgesamt fünf Hängebrücken über diese Wasserfällen bauen lassen, so dass man auf diesen, in schwindelnder Höhe, die Wasserfälle überqueren kann und so, die stürzenden. Fluten und die zugehörige Geräuschkulisse, fast „hautnah“ erlebt.
Einfach spektakulär! Wegen der Bauleistung. In diesem schwierigen Gelände, war ich tief beeindruckt!
Die Benutzung dieser Hängebrücken und der Stege kostet 200.000 LAK ( etwa neun Euro ), das ist aus meiner Sicht ein absolut angemessenes Eintrittsgeld!
Fotos: siehe unten